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Leintelstraße 8, 73262 Reichenbach/Fils

Sensation von KEMPF gelungen – Mond endlich grat(er)frei

Nach jahrelanger Vorbereitung wurde heute eines der größten Industriegeheimnisse der Menschheitsgeschichte enthüllt. Mit insgesamt acht verschiedenen Werkzeugtypen und rund 104.000 verbrauchten Entgratwerkzeugen (darunter das „ibex Entgratsystem“ für undefinierte Grater und Oberflächenbürsten mit Ø 20.000 mm) wurde innerhalb von 2.191 Tagen die Oberfläche des Mondes entgratet und anschließend poliert. Seither ist der Mond endlich grat(er)frei. Der Entgrat(er)spezialist KEMPF aus dem beschaulichen Reichenbach-Fils bildete dafür extra über sechs Monate hinweg sogenannte „All-Rounder“ aus, die zunächst bei SpaceEx das Arbeiten im orbitalischen Außendienst und dann natürlich auch das „Entgratern“ lernten. Seither ist die Mondoberfläche spiegelblank und die Reflexionsleistung konnte um über 80 % verbessert werden.

Was im Jahr 2020 mit einer Schnapsidee begann, wurde am heutigen 1. April 2026 zu Ende gebracht. Nach insgesamt 2.191 Tagen auf dem Mond funkten die speziell ausgebildeten „All-Rounder“ zum KEMPF-Headquarter nach Reichenbach-Fils einer der bedeutendsten Sätze: „The craters are gone and we’re done!“ was so viel heißt wie „Die Grat(er) sind weg und wir sind fertig!“. Ein Meilenstein in der jüngsten Menschheitsgeschichte – geplant und ausgeführt nicht von einem großen Raumfahrtunternehmen, sondern vom Entgrat(er)spezialisten KEMPF aus Reichenbach-Fils bei Esslingen. Mit dem bedingungslosen Ziel, die Helligkeit bzw. die Reflexionsleistung des Mondes zu erhöhen und damit die Energiekosten z.B. für die nächtliche Straßenbeleuchtung zu minimieren, vollbrachte der mittelständische Familienbetrieb wahrlich Höchstleistung.

 

Mond entgratet graterfrei

Nach 2191 Tagen ist das „Ziel“ endlich erreicht: die Mondoberfläche ist endlich grat(er)frei und absolut glatt. Geschäftsführer Steffen Hedrich ließ es sich nicht nehmen und hisste in der Nacht zum 1. April die bekannte #gratfrei-Flagge auf dem Mond - für ein beschauliches Familienunternehmen aus dem schwäbischen Reichenbach-Fils ein riesiger Erfolg. Durch die erhöhte Reflexionsleistung des Sonnenlichts, strahlt der Erdtrabant nun noch heller – und das sogar bei Mondfinsternis. Ein extra von KEMPF ausgebildeter „All-Rounder“ musste die glatte Mondoberfläche natürlich gleich mit seinen neuen „Low-Weightlessness-Schlittschuhen“ und ein paar gekonnten Kufenschwüngen einweihen.

  

Entwicklung und Herstellung der großen Werkzeugdurchmesser war Mammutaufgabe

Dabei war nicht die Arbeit auf dem Mond das schwierigste Unterfangen – vielmehr mussten für die großen gewölbten und in großer Zahl vorliegenden undefinierten Grater die passenden Werkzeuge entwickelt werden. Was in kleinem Durchmesser schon bestens funktioniert und weltweit die Zerspaner begeistert, musste nun auf große Durchmesser für die Bearbeitung auf dem Mond adaptiert werden. „An sich kein Problem“, so Steffen Hedrich, Geschäftsführer von KEMPF. „Das Problem war eher, wie und wo wir die vergrößerten Werkzeuge testen sollen, da unser Testzentrum nicht für Grat(er) mit mehreren Metern Durchmesser ausgelegt ist.“

Kurzerhand wurde in einem Steinbruch auf der Schwäbischen Alb ein Testzentrum eingerichtet und über Monate hinweg das maschinelle Entgratern mit großen Werkzeugdurchmessern getestet. Als nahezu perfektes Werkzeug für solche Aufgaben stellte sich das aus eigener Entwicklung stammende „ibex Engratsystem“ für undefinierte Grater heraus. Da auf dem Mond unterschiedlichste Grater mit unterschiedlichsten Geometrien vorzufinden sind, wäre eine konturgenaue Programmierung der Werkzeuge viel zu aufwendig und zeitintensiv, sodass bei solchen Anwendungen nun der ibex-Ausgleichshalter mit den speziellen CrossCut Fräsern zum Einsatz kommt. Der Ausgleichshalter kann in diesem Fall (mit dem ibex-Typ 12XL-M) ganze 120 cm in Druck und Zug ausgleichen und somit auch große Aufwürfe grat(er)frei bearbeiten. Für definierte Einschläge auf der Mondoberfläche kam zudem der „Burrless Chamfering Cutter“ Typ 0600-M zum Einsatz. Der 600 cm lange vierschneidige Entgratfräser mit spezieller AnTiMoOn-Beschichtung besitzt eine V-förmige Schneide und hinterlässt somit keine Sekundärgrat(er). Nach dem Gewinn des „Best of Industry Awards“ 2023 wurde das innovative Werkzeug nun auch für den „MoonTool-Award 2027“ nominiert.

Die schwierigste Aufgabe war neben der Herstellung der großen Keramikfaserbürsten die Logistik zum Mond. Während die großen Keramikfaserstäbe einfach aus Bündeln kleiner Keramikfaserstäbe in einem speziellen Schmelzverfahren hergestellt wurden, mussten die großen Werkzeugdurchmesser zum finalen „Schliff“ der Mondoberfläche auch dorthin gebracht werden. „Typische Transportdienstleister wie „DEHAEL“ oder „FatEggs“ fallen hier natürlich raus“, so René Barck aus der Logistik-Abteilung bei KEMPF. „Wir mussten spezielle Kapseln bauen, die dann mit einem überdimensionierten Kapselheber zuerst in die Erdumlaufbahn und dann mit einer, auch in der Leichtathletik angewandten, Parabelflugbahn in die Mondumlaufbahn katapultiert wurden“. Nur so war es möglich, die großen Oberflächenbürsten mit Ø 20.000 mm auf dem Erdtrabanden einzusetzen, was das Finishen vor Ort um ein Vielfaches vereinfachte.

 

Vorher Nachher Mond entgratet

Links: vor dem Beginn der Mission „#grat(er)frei“; rechts: nach den Entgrat(er)- bzw. Polierarbeiten sieht es auf dem Mond nun so aus – da spiegelt sich sogar der „All-Rounder“ in der Mondoberfläche.
Was vorher noch steinig, felsig und staubig war, ist nun absolut grat(er)frei und durch den Einsatz der speziellen Keramikfaser-Oberflächenbürsten zudem absolut glatt. Durch die Parametersteuerung und das Abfahren der Mondoberfläche in einem trochoidalen und zirkularen Verfahrweg, wurden sogar Überlappungsspuren auf der Oberfläche vermieden.

 

Reflexionsleistung des Mondes um etwa 80 % gestiegen

Die Keramikfaser-Oberflächenbürsten, die auf der Erde bereits von vielen Unternehmen aus der Luftfahrtbranche eingesetzt werden, konnten nun ihre überaus herausragenden Eigenschaften auch auf der Mondoberfläche unter Beweis stellen. Mit einer Schnittgeschwindigkeit von rund 22.000 m/min und einer Zustellung von 1,0 m wurden kleinere Hügel und Aufwürfe mühelos entfernt. Sogar Langlöcher und Risse in der Mondkruste stellten für die speziellen Bürsten kein Problem dar. Durch den gleichzeitigen Einsatz von 50 Oberflächenbürsten, konnte die gesamte Bearbeitung der Mondoberfläche in nur 1,72 Mio. Minuten bzw. in 3 Jahren und 102 Tagen erfolgen – Weltrekord, wenn‘s nicht auf dem Mond gewesen wäre.

Heiko Heinisch, der das internationale Vertriebsteam seit letztem Jahr leitet und somit auch für den Mond verantwortlich ist, zeigte sich begeistert: „Dass meine Jungs das in so kurzer Zeit hinbekommen haben und dazu noch in ihren Bundesländern bei unseren Kunden unterwegs sind, ist phänomenal! Nach den ganzen Doppelschichten hat meine Mannschaft jetzt erstmal #gratfrei!“.

 

KEMPF hat den Mond erfolgreich entgratet

Der nun auch für den Mond zuständige Vertriebsleiter Heiko Heinisch reiste extra mit seiner Dienstkapsel an um seinem Team zu gratulieren. Ob das dort erzielte Ergebnis auch auf größere Planeten übertragbar ist, muss aber noch erforscht werden. „Wir konzentrieren uns jetzt erstmal auf die Erdumlaufbahn und dann sehen wir weiter“, so Heiko Heinisch. „Vorher flog ein völlig zerklüfteter Asteroid vorbei – diese Oberfläche…. Das geht gar nicht! Da müssen wir nach dem wohlverdienten Urlaub ran“, gibt er euphorisch zu verstehen.

 

Auch Steffen Hedrich teilt die gute Stimmung. „Nachdem wir durch die ganze Aktion nun wesentlich hellere Nächte auf der Erde haben, steigt nicht nur der generelle Vitamin D-Spiegel an – auch benötigen wir nun weniger Strom für Straßenlaternen und Sicherheitsbeleuchtungen in Gebäuden, sodass wir damit zumindest einen kleinen Beitrag zum Energieproblem leisten konnten. Zudem durften wir als erster Anbieter für Entgratwerkzeuge auch unsere Flagge auf dem Mond hissen - da bin ich besonders stolz darauf. Wir müssen jetzt nur noch aufräumen, die ganzen Mondspäne entsorgen und dann wird erstmal gefeiert! Ich freu‘ mich schon auf die Moonwalk-Einlage aus dem Marketing!“

Auch zukünftige Mond-Missionen werden es ab sofort einfacher haben. So muss nicht mehr nach geeigneten Landeplätzen gesucht werden – die ganze Oberfläche bietet sich nun zum Landen von Mondkapseln an. Das einzige Problem: Die Astronauten benötigen nun spezielle Sonnenbrillen, da der Mondboden extrem reflektiert. Ein Wermutstropfen, der bei all den positiven Eigenschaften eines nun noch mehr strahlenden Mondes kaum ins Gewicht fällt.

Geschäftsführer Steffen Hedrich will nach den Aufräumarbeiten aber gleich das nächste Projekt anpacken. „Die Entgraterarbeiten sind jetzt zwar vorbei und der Mond glänzt – aber das ist mir nicht genug. Wir werden nun die Mondspäne in einer sog. Multipresse zu Diamanten verarbeiten und dann am 1. April 2027 mit dem Verdichten der Mondoberfläche beginnen. Dafür nutzen wir spezielle Plan-Diamant-Glattwalzwerkzeuge die wir selber bestücken. So können wir die Reflexionsleistung des Mondes sogar auf über 100 % steigern und die Mondkruste härter machen“ gibt Hedrich zu verstehen. „Mein Ziel ist die gleiche Knackigkeit wie die Schokokruste des Mars“.

 

#aprilfools #ersterapril #gratfrei