Der Burrless Chamfering Cutter räumt beim Best of Industry Award 2023 ab
Obwohl
es immer schwieriger wird, eine echte Innovation auf den Markt zu
bringen und damit auch noch echte Probleme zu lösen, hat es Xebec aus
Japan geschafft, das Wirkprinzip eines Fasenfräsers deutlich zu
verbessern und eine Schneidenform zu entwickeln, die es so bisher nicht
gab. Mit den weltweit ersten V-förmigen Schneiden gelingt es nun,
sekundärgratfreie Fasen zu erstellen, sodass ein zusätzliches Entgraten
entfällt.
Somit sinken nicht nur die Produktionskosten, auch die
Qualität des Fasens bzw. des Bauteils wird deutlich erhöht und kann
somit auch die ein oder andere Reklamation ersparen.
Wie z.B. im neusten Anwendungsfall bei der Bearbeitung von Schwungrädern für eine bekannte Sportwagenschmiede aus Italien.
Die
Verzahnung der geschmiedeten Schwungräder aus 1.1140-C15R Stahl mit
einem Produktionsvolumen von 10.000 Stück pro Jahr sollte so bearbeitet
werden, dass keinerlei Sekundärgrat entsteht. Mit dem bisher
eingesetzten Standard-Fasenfräser war dies nur bedingt möglich, weshalb
nach nur 50 Bauteilen der Fräser getauscht werden musste. Ebenso war
eine Sonderfreigabe für einen Sekundärgrat von bis zu 0,075 mm des
Endkunden notwendig, um andauernde Reklamationen vorzubeugen.
Nach
den ersten Tests mit dem Burrless Chamfering Cutter des Typs BXCC03M
wurden bis zum Werkzeugwechsel zunächst 210 Bauteile bearbeitet. Nach
weiteren Versuchen und Messungen werden seither in der Serienproduktion
sogar 250 Bauteile sekundärgratfrei gefertigt, bis der Fräser getauscht
wird. Mit dem Burrless Chamfering Cutter verbesserte sich aber nicht nur
die Standzeit um das 5-fache, auch die Taktzeit wurde durch die
besseren Schnittwerte um über 60 % verkürzt, sodass auch die
Bearbeitungskosten mehr als halbiert wurden.
Überzeugen auch Sie sich vom preisgekrönten Werkzeug!
Mehr Infos gibt's hier.